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 | Wie ist der Ablauf
einer Ballonfahrt? |
Wir treffen uns zur vereinbarten Zeit und
fahren dann gemeinsam zum Startplatz. Dort wird aufgerüstet, d. h.
der Korb wird mit der nötigen Ausrüstung, den Gasflaschen und dem
Brenner bestückt. Dann wird der Korb auf die Seite gelegt, die
Ballonhülle am Brennerrahmen befestigt und auf der Wiese ausgelegt. |
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| Anschließend füllt ein
Motorgebläse die Hülle etwa zur Hälfte mit kalter Luft. Durch Erhitzen
der Luft mit dem Brenner füllt sich die Hülle vollständig und richtet
sich mit dem Korb auf. Einsteigen, ein letzter check, und los
geht's... Übrigens: Ballonfahrer freuen sich, wenn sie beim Start
mit "Glück ab und gut Land" verabschiedet werden. |
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| Der ganze Aufrüstvorgang dauert
ca. 30 - 40 Minuten, und jeder Interessent ist herzlich eingeladen, mit
anzupacken. Wenn das Verfolgerteam und der Startplatz unter uns kleiner
werden, hat das Abenteuer begonnen. Das Verfolgerfahrzeug folgt am Boden
dem Ballon; Interessierte können sich
gerne mit ihren eigenen Fahrzeugen dem Verfolger anschließen. An dieser
Stelle möchten wir auf ein kleines Filmchen Hinweisen, welches die
Startvorbereitungen zeigt:
klick hier |
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| Erleben wir den Westerwald so, wie
wir ihn selten gesehen haben. Wir haben einen Logenplatz am
Himmel, ohne Motorenlärm und ohne Kabinenfenster, die die Aussicht
stören. Nach etwa einer Stunde beginnt der Pilot, nach einem geeigneten
Landeplatz Ausschau zu halten. |
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| Nach der Landung packen alle noch
einmal kräftig mit an, und schnell sind Korb und Hülle wieder im
Anhänger verstaut.
Insgesamt nehmen wir uns für die Ballonfahrt 3
- 4 Stunden Zeit. |
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 | Ich möchte zuschauen, wie
finde ich zum Startplatz? Hier ist eine
Wegbeschreibung: |
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Wir starten in 56479
Neunkirchen (Westerwald)
Unser Treffpunkt ist der
Parkplatz vor dem Friedhof, gegenüber der Kirche. Von dort aus fahren wir
gemeinsam zum Startplatz.
... von
der Autobahn A3 Köln - Frankfurt kommend:
Die Ausfahrt Limburg Nord
benutzen und auf die Bundesstraße 49/54 in Richtung Gießen / Siegen
fahren. Die 3. Ausfahrt Richtung Siegen auf der B 54 weiterfahren. Durch
den Ort Oberzeuzheim geradeaus nach Elbtal Dorchheim. Direkt hinter dem
Zebrastreifen rechts abbiegen in Richtung Ellar. In Ellar nach der
Rechtskurve links abbiegen in Richtung Hausen / Neunkirchen. Auf der Straße
geradeaus durch Hausen direkt nach Neunkirchen fahren. Ca. 100 Meter
hinter dem Ortsschild Neunkirchen liegt links der Friedhof mit dem
geschotterten Parkplatz davor.
... von
der A45 Dortmund - Frankfurt kommend:
Die Ausfahrt Haiger Burbach
benutzen und auf die Bundesstraße 54 in Richtung Limburg fahren.
Nach den Ortschaften Rennerod
und Waldmühlen kommt auf dem
Hügel eine Linksabbiegerspur nach Weilburg bzw. Neunkirchen. Hier
abbiegen und geradeaus nach Neunkirchen einfahren. Etwa in der Ortsmitte
(in der Senke) rechts abbiegen in Richtung Ellar. Auf der linken Seite
kommt die Kirche, gegenüber rechts ist der Friedhof mit dem geschotterten
Parkplatz davor.
...
von der B49
Wetzlar / Limburg (lange Meil´) kommend:
Die
Abfahrt Merenberg / Rennerod nehmen und durch Merenberg geradeaus
durchfahren, um nach Neunkirchen einzufahren. In der Ortsmitte (hinter der
Brücke) biegt Ihr links ab in Richtung Ellar,
auf der linken Seite kommt die Kirche, gegenüber rechts ist der
Friedhof mit dem geschotterten Parkplatz davor.
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| Wer dieses Event auf sich wirken
lassen will, sollte pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt vor Ort sein. Durch die
Tageszeit und das Wetter ist der Zeitplan einer Ballonfahrt ziemlich genau
festgelegt. |
 | Wie viel Zeit muss eingeplant werden?
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| Die eigentliche Ballonfahrt dauert
60 - 90 Minuten, abhängig hauptsächlich vom sich bietenden
Landegelände. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass, z. B.
wetterbedingt, die Fahrt früher beendet werden muss. Einschließlich
Aufrüsten vor der Fahrt, Einpacken nach der Fahrt, Ballontaufe und
Rückfahrt sollten 3 - 4 Stunden einplant werden. |
 | Warum finden Ballonfahrten immer morgens früh oder abends
statt? |
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| Kurz nach Sonnenaufgang und kurz
vor Sonnenuntergang ist die Sonneneinstrahlung so schwach, dass keine
Thermik entsteht. Thermik besteht aus aufsteigenden Luftmassen und bildet
sich über Flächen, die von der Sonne kräftig erwärmt wurden.
Segelflieger nutzen die Thermik, um sich von der aufsteigenden Luft in
große Höhen tragen zu lassen, ein Ballon eignet sich dazu jedoch nicht.
Außerdem ist die Thermik meist mit kräftigem Wind in Bodennähe
verbunden, der das Starten und Landen erschwert. Daher gilt: Solange noch
Segelflieger oben sind, bleibt der Ballon unten.
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 | Wie muss das Wetter zum Ballonfahren sein? |
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| Selbstverständlich muss es
niederschlagsfrei und nicht neblig sein. Genauso wichtig jedoch: Es darf
nur schwach windig sein. Unser Ballon hat ein Volumen von 3000 m³ und
eine Oberfläche von ca. 1000 m². Wir sind immer genauso schnell wie der
Wind und können auch bei der Landung nicht bremsen oder Anker werfen. Um
die Gesundheit sämtlicher Insassen nicht zu gefährden, fahren wir daher
nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von etwa 8 Knoten (am Boden), das
entspricht ca. 15 km/h. So kann es vorkommen, dass der Ballonfahrer an
schönen Sommertagen am Boden bleibt und von "Sturm" spricht,
während alle um ihn herum nur eine erfrischende Brise feststellen. Aber
die Sicherheit geht nun einmal vor! Im Sommer führen außerdem
Gewitterwarnungen häufiger zu Absagen.
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| Als Sportballon ist unser Ballon
für maximal 4 Personen, d. h. ein Pilot plus 3 Mitfahrer, zugelassen. Es
gibt jedoch wesentlich größere Ballone, die 10 - 20 Personen befördern
können.
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Natürlich sportlich, am Besten "alte
Klamotten", eine lange Hose und vor allen Dingen feste Schuhe, denn
wir landen auch schon einmal in einem feuchten Acker. Hohe Absätze sind
ungeeignet. Sie brauchen keine wärmere Bekleidung als für einen
Spaziergang am Boden mitzubringen, da es in den Höhen, in denen der
Ballon sich üblicherweise bewegt, kaum kühler ist. Außerdem spüren wir
im Korb keinen Wind, da wir uns mit der gleichen Geschwindigkeit wie die
Luft um uns herum bewegen. Im Winter sind warme Schuhe, im Sommer
eventuell eine Kopfbedeckung zu empfehlen.
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Selbstverständlich bestehen für unseren
Ballon die vorgeschriebenen Halter- und
Passagierhaftpflichtversicherungen, außerdem eine
Insassen-Unfallversicherung.
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Ganz klar: Derjenige, der in ein Luftfahrzeug
einsteigt, setzt sich anderen Gefahren aus als der, der vom Liegestuhl auf
der heimischen Terrasse aus den Ballonen nachschaut. Dennoch sind wir der
Überzeugung, dass das Risiko, bei einer Ballonfahrt einen Unfall
zu erleiden, äußerst gering ist, und zwar aus folgenden Gründen:
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Jede
Ballonfahrt wird durch unsere erfahrenen Piloten gewissenhaft
vorbereitet und durchgeführt. Dies beginnt mit dem Einholen des
Ballonwetterberichts und endet erst mit dem Verlassen des
Landegeländes. |
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Bei
allen Entscheidungen, ob vor oder während der Fahrt, ist Sicherheit
das oberste Gebot. Eine Ballonfahrt wird abgesagt oder abgebrochen,
wenn es erforderlich ist, ohne Rücksicht auf andere Ballone am
Himmel. Hierbei entscheidet
der verantwortliche Luftfahrzeugführer alleine. |
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Das
gesamte Material, Ballon, Korb, Gasflaschen, Brenner etc. wird vor,
während und nach der Fahrt ständig kontrolliert und einmal
jährlich zur vorgeschriebenen Prüfung vorgestellt. |
Statistisch geschehen jährlich sehr wenige
Unfälle mit Ballonen; diese wenigen erhalten jedoch häufig sehr viel
Aufmerksamkeit durch die Presse und wirken dadurch sehr spektakulär. Wir
fahren seit vielen Jahren unfallfrei Ballon und möchten das auch noch
viele weitere Jahre tun. Unsere Maxime lautet daher: Lieber am Boden sein
und wünschen, man wäre in der Luft, als umgekehrt.
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Grundsätzlich ja, wenn sie so groß sind,
dass sie bequem über den Korbrand schauen können. Dies ist etwa bei
einer Körpergröße von 1,15 m der Fall. Außerdem müssen sie so
vernünftig und ansprechbar sein, dass sie den Anweisungen des Piloten
Folge leisten können. Im Idealfall ist ein Erziehungsberechtigter oder
Bekannter des Kindes mit im Korb, der sich darum kümmern kann, wenn es
nach dem Start doch Angst bekommt. Kleinere Kinder fürchten sich häufig
vor dem lauten Brennergeräusch; die Furcht vergeht meistens, wenn sie bei
einigen Ballonstarts zugesehen haben.
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Ja, wenn diese gesund und fit genug sind, mit
etwas Hilfe in den Korb zu klettern. Während der Fahrt sollten sie 60 -
90 Minuten stehen können, und bei der Landung müssen sie den leichten
Stoß beim Aufsetzen vertragen. Fragen Sie im Zweifel einfach nach, oder
kommen Sie vorher mal, um bei einem Start zuzuschauen. Wir haben schon
viele 70- und 80-jährige in die Luft gebracht!
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Haben wir nicht, brauchen wir auch nicht! Die
mit den Sandsäcken, das sind die Gasballone. Sie sind kugelförmig und
werden mit Wasserstoffgas gefüllt, dann fahren sie oft viele Stunden in
großen Höhen. Zum Regulieren des Steigens oder Sinkens können sie Gas
ablassen oder Ballastsand abwerfen. Es gibt viel weniger Gas- als
Heißluftballone, daher sieht man sie sehr selten.
Unser Ballon ist ein Heißluftballon, der, wie
der Name schon sagt, mit heißer Luft gefüllt wird. Die Hülle läuft
unten kegelförmig zu und besitzt dort eine Öffnung, unter der der
Brenner aufgehängt ist. Dieser wird aus 4 Gasflaschen, die in den Ecken
des Korbes stehen, mit Propangas versorgt und heizt die 3000 m³ Luft in
der Ballonhülle auf ca. 90 - 120 °C auf. Die heiße Luft in der Hülle
ist leichter als die kühlere Umgebung, und diese Differenz reicht aus,
das ganze Luftfahrzeug emporzuheben. Kühlt die Luft wieder ab, was durch
die dünne Nylonhülle relativ schnell geschieht, sinkt der Ballon wieder
und der Pilot muss nachheizen. So ist durch das Regulieren der
Innentemperatur ein kontrolliertes Steigen oder Sinken möglich - ganz
ohne Sandsäcke...
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